Das Stilleben nimmt im Werk des Malers eine Schlüsselstellung ein.
Sie sind jedoch nicht zu vergleichen mit der konventionellen Tradition der
natura morta, etwa des Jagd- und Frühstück-Stillebens.
Neben Früchte wie Äpfel, Orangen, Zitronen und Gegenständen
wie Schüsseln und Gläsern mischen sich tote Tiere: Eichelhäher,
Fische, Krähen und Perlhühner.
Doch die Materie "stirbt" nicht, sie verwandelt sich. Um dieses
Geheimnis kreist das ganze Werk Boeckls. Mit intensiven Farben wird das Schreckliche
am Tod verklärt und überwunden.
